GR-Sitzung am 6. Februar 2024: Notsituation Kindergärten

Zur Sitzung waren Bürger und Betroffene der katastrophalen Situation der Kindergärten in Klipphausen anwesend. Der „Rechenschaftsbericht“ der zuständigen Frau Roisch missfiel, wie nicht anders zu erwarten und wie bereits gewohnt. Er wurde von den betroffenen Personen mit Lachen und Kopfschütteln honoriert.

Der Tenor: Alles ist gut, wir haben die Probleme verstanden, wir haben Lösungen. Ein klares „NEIN“ dazu. Die Gemeindeverwaltung ist das Problem, nicht die Lösung. „…bis zu 14 kleine Mäuse auf einen Erzieher – wir sind bereits im Notstand!“ Die Betreuer werden überfordert „…wir werden verheizt, geschlachtet, werden dauerkrank…!“ Aussagen der Betroffenen. Eltern nehmen zum Teil ihre Kinder aus der Kita, damit Entlastung geschaffen wird. Diese Gemeinde ist völlig aus dem Tritt, nicht nur durch das ausufernde Glasfaserprojekt (Gesamtanschluss alle Cluster für Sommer 2024 angekündigt) oder das neue Endziel des Bürgermeisters „Klimaneutralität für Klipphausen jetzt!“ sondern auch durch marode Strassen, fehlende Radwege, irre Bauprojekte, fehlendes Fachpersonal in der Gemeinde und deutlich sichtbare immer wiederkehrende Ignoranz gegenüber dem Bürger und den Wünschen und Nöten der Bürger.

„Der Fisch stinkt vom Kopf.“ Erasmus von Rotterdam schreibt in seiner Sprichwörtersammlung Adagia: „…das ist gegen die schlechten Herrscher gerichtet, die mit ihrer Verderbtheit das ganze Volk anstecken.“